Sie sind willkommen...
... in einer Region, die sich als Modellregion von Weltrang präsentieren möchte. Das jüngste der deutschen UNESCO-Biosphärenreservate liegt in der südöstlichsten Ecke des Saarlandes, an der Grenze zu Frankreich und Rheinland-Pfalz. Die sanfthügelige Landschaft ist geprägt durch ausgedehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und eine eindrucksvolle Auenlandschaft, die von dem namensgebenden Fluss, der Blies, durchzogen wird.
Lesen Sie mehr über das Biosphärenreservat, den Biosphärenzweckverband, und unsere aktuellen Termine.

ErzieherInnen bitte melden: Neue Fortbildung „BNE-BegleiterInnen“ startet
Ab August beginnt eine neue Fortbildungsreihe für Erzieherinnen im Biosphärenreservat Bliesgau. Interessierte können sich ab jetzt anmelden!
Nach erfolgreicher erster Runde bietet der Biosphärenzweckverband Bliesgau gemeinsam mit dem saarländischen Umweltministerium zum zweiten Mal eine Fortbildung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Biosphärenreservat Bliesgau an.
In den Kindertagesstätten des Bliesgau spielt die Zukunft!
Informationsveranstaltung zu gefährdeten Haustierrassen im Biosphärenreservat Bliesgau
Welche gefährdeten Nutztierrassen werden derzeit im Biosphärenreservat Bliesgau gehalten und welche Nutzungsmöglichkeiten bestehen für regionale Rassen wie Glanrind oder das Pfalz Ardenner Pferd ? Welche Vermarktungsoptionen gibt es für alte Rassen wie das Deutsche Sattelschwein oder die Deutschen Sperber? Unter welchen Bedingungen kann die Zahl der Halter von gefährdeten Haustierrassen größer werden?
Wo gibt es im Bliesgau Zauneidechsen? – Helfen Sie mit diese Frage zu beantworten
Zu den Aufgaben eines UNESCO-Biosphärenreservats gehört unter anderem auch die Überwachung (Monitoring) der biologischen Vielfalt. Bei einigen Arten ist ein Monitoring der Bestände schon aufgrund rechtlicher Vorgaben geboten. Aber natürlich gibt es auch andere Arten, deren Verbreitung und Populationsgrößen von wissenschaftlichem Interesse sind und die über die bereits bestehenden Aktivitäten und Untersuchungen nicht abgedeckt werden können.
Männliche Zauneidechse (Bildautor: Rainer Ulrich)
Dem Hirschkäfer auf der Spur
Die mächtigen Käfer, deren Männchen das typische "Geweih" tragen, sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Die größten Käfer Mitteleuropas können bis zu acht Jahren alt werden, verbringen allerdings den Großteil ihres Lebens als Larve oder Puppe unter der Erde.
"Den Hirschkäfer kennt jeder, leider häufig nur dem Namen nach", begründete das Kuratorium um das Braunschweiger Julius Köhn-Institut in Berling seine Entscheidung, diese Art zum Insekt des Jahres 2012 zu küren. Mit der Ernennung soll auf das lange Leben und die Schönheit der mittlerweile sehr seltenden Käfer hingewiesen werden .
Was als "Geweih" bezeichnet wird, sind die bis zu drei Zentimeter langen Oberkiefer der Männchen. Sie dienen nicht zur Nahrungsaufnahme, sondern zu imposanten Rivalenkämpfen während der Paarungszeit. Das Weibchen ist kleiner, höchstens fünf Zentimeter lang, aber trotz kürzerer Oberkiefer eindeutig als Hirschkäfer erkennbar.
Der Lebensraum des Hirschkäfers sind naturnahe Wälder, insbesondere solche mit morschen Eichenstümpfen. Der Hirschkäfer gehört zu den Urwald-Reliktarten. Die naturnahe Waldwirtschaft und die Einrichtung von Waldschutzgebieten ohne forstliche Nutzung (z.B. Kernzonen im Biosphärenreservat) fördert daher den Erhalt und die Entwicklunfg der Hirschkäferpopulation im Saarland.
Um mehr über die tatsächliche Verbreitung des Hirschkäfers im Saarland zu erfahren, rufen der SaarForst Landesbetrieb, das Zentrum für Biodokumentation, der NABU Saarland und der BUND Saar daher auf, Beobachtungen des Hirschkäfers zu melden.
Ihre Meldungen können Sie per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.
Näheres zur Aktion und zur Art finden Sie in diesem Flyer oder auf den Seiten von Saarforst. Dort haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Beobachtungen direkt online zu melden: Meldung von Beobachtungen
Sensationeller Wildbienenfund im Biosphärenreservat
Aufruf zur Mitarbeit – Suche nach auffälligen Nestern
Bei Schmetterlingserfassungen im Bliesgau gelang den beiden Delattinia-Mitgliedern Maren Bergmann und Rainer Ulrich ein sensationeller Fund: Sie entdeckten eine Wildbienenart, die in Mitteleuropa nur noch an sechs Stellen vorkommt. Es handelt sich um die vom Aussterben bedrohte „Schwarze Mörtelbiene“. Mit 90 nachgewiesenen Nestern ist diese Population im zentralen Bliesgau ungewöhnlich groß – und somit europaweit bedeutend. Das neu entdeckte Vorkommen im Bliesgau ist der nördlichste Fundort der Art weltweit. In Deutschland gibt es die Mörtelbiene sonst nur noch in Baden-Württemberg.
Die weiblichen Mörtelbienen schillern wunderschön metallisch. Wenn in den Mörtelklumpen Löcher zu sehen sind, wurde ein Nest aus dem Vorjahr nochmals zum Bauen benutzt.(Bildautor: Rainer Ulrich)
Biosphärenfest 2012 in Homburg-Beeden
Veranstaltung im Rahmen der 800-Jahr-Feier am 12. August 2012
Auf Hinweis des Biosphärenzweckverbandes teilt die Stadt Homburg mit, dass das diesjährige Biosphärenfest am Sonntag, 12. August 2012, in Homburg-Beeden gefeiert wird. Nachdem das beliebte Fest im vergangenen Jahr in St. Ingbert und 2010 bereits in Homburg-Einöd begangen wurde, freuen sich die Verantwortlichen in Homburg und vor allem im Stadtteil Beeden, das Fest in diesem Jahr erneut in der Kreis- und Universitätsstadt ausrichten zu dürfen. Nicht zuletzt aufgrund des Beeder Storchenpaares am Fischweiher und dem Beeder Brünnchen sowie dem Biotop mit den Heckrindern, Pferden und Wasserbüffeln passt das Fest aus Sicht der Organisatoren hervorragend in den Stadtteil Beeden, der in diesem Jahr zudem mit mehreren Veranstaltungen sein 800jähriges Bestehen feiert.
Gesucht: alte und gefährdete Nutztierrassen im Biosphärenreservat Bliesgau
Können Produkte von alten und gefährdeten Nutztierrassen mit einem Mehrwert vermarktet werden? Auf welchen Flächen können sie gehalten werden? Und sind diese Rassen vielleicht für Touristen von besonderem Interesse? Diese und ähnliche Fragen will die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) im Rahmen ihres neuen Projekts „Tiergenetische Ressourcen in Biosphärenreservaten in Deutschland“ klären - auch die Landwirte im Bliesgau sind zur Beteiligung aufgerufen.
Freiwillige gesucht: Baumpflanzaktion im Stadtwald Blieskastel
Auch in diesem Jahr haben engagierte Freiwillige und Schulen wieder die Möglichkeit im Blieskasteler Stadtwald Bäume zu pflanzen und so einen Beitrag in Sachen Umweltschutz zu leisten. Am 23. März findet hierfür eine Baumpflanzaktion für interessierte Schulklassen und am 24. März für alle interessierten Freiwilligen statt.
Ein Jahr im Dienst der Biosphäre – Freiwilliges ökologisches Jahr im Bliesgau
Das Freiwillige ökologische Jahr (kurz: FÖJ) ist eine tolle Möglichkeit für junge Erwachsene, nach der Schule erste Berufserfahrungen im Arbeitsfeld Natur- und Umweltschutz zu sammeln. Eine von 29 FÖJ-Einsatzstellen im Saarland ist die Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Bliesgau in Blieskastel. Seit September sind hier gleich zwei junge Männer tätig.
Im Dienst der Biosphäre: Christian Päßler (links) und Lukas Wilbert (rechts)
Der Biosphärenfilm: "Urlaub ohne Grenzen"
Im Rahmen des Osterferienprogramms der Biosphären-VHS Sankt Ingbert entstand ein neuer Trickfilm mit dem Titel "Urlaub ohne Grenzen". Die Bilder, Tondokumente und das Drehbuch für den Film wurden in einer Rekordzeit von 4 Tagen erarbeitet. Das Ergebnis ist ein zehnminütiger Film, der eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Betätigungsmöglichkeiten, die das Biosphärenreservat Bliesgau zu bieten hat, aufzeigt.Während der Dreharbeiten lernten die Kinder (im Alter zwischen 9 und 14 Jahren) das Konzept des Biosphärenreservats und die Region aus nächster Nähe kennen.
Der Film wurde vom Deutschen Volkshochschulverband international (aus Mitteln des BMZ) gefördert. Darüber hinaus wurden die im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftserfinder gesucht" vom Biosphärenzweckverband und dem Umweltministerium des Saarlandes bereitgestellten Mittel für die Filmproduktion verwendet.







