Wir möchten ein Ort sein, der Menschen, Tiere, Pflanzen und die uns umgebende Natur miteinander verbindet. Landwirtschaft bedeutet für uns, Teil dieses natürlichen Gefüges zu sein und Verantwortung für die Lebensräume und Kreisläufe zu übernehmen, in die unser Hof eingebunden ist.
Auf unseren Flächen wachsen saisonal über 40 verschiedene Kulturen. Dabei legen wir besonderen Wert auf eine schonende Bodenbearbeitung, den Erhalt der natürlichen Bodenfruchtbarkeit und vielfältige Anbausysteme. Ein besonderes Anliegen ist uns die Sortenvielfalt: Mehr als 20 verschiedene alte, samenfeste Tomatensorten bauen wir an und erhalten damit traditionelle Sorten und ihre vielfältigen Farben, Formen und Geschmacksrichtungen.
Zu unserem Hof gehören außerdem Rinder, Schweine und Schafe. Tierhaltung und Gemüsebau sind bei uns eng miteinander verbunden und Teil eines möglichst geschlossenen Betriebskreislaufs. Auf die Zufuhr externer Düngemittel verzichten wir bewusst und nutzen die im eigenen Betrieb anfallenden organischen Nährstoffe für unsere Flächen.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi). Dabei schließen sich Menschen mit einem landwirtschaftlichen Betrieb zusammen und tragen gemeinsam die Kosten und Verantwortung für die Erzeugung. Im Gegenzug erhalten die Mitglieder einen Anteil der saisonalen Ernte.
Die SoLaWi schafft eine besondere Nähe zur Landwirtschaft: Mitglieder erleben den Jahreslauf, die Arbeit auf den Feldern und die Entstehung ihrer Lebensmittel aus nächster Nähe. Je nach Möglichkeit können sie sich bei gemeinsamen Aktionen und Arbeiten auf dem Hof beteiligen, eigene Erfahrungen sammeln und den landwirtschaftlichen Alltag mitgestalten. Gleichzeitig gibt die solidarische Zusammenarbeit dem Hof Planungssicherheit und ermöglicht eine langfristige und unabhängige Bewirtschaftung.
Auch der Austausch mit Menschen gehört für uns zu einem lebendigen Hof. Deshalb ist unser Hof zugleich ein Ort des Lernens, Erlebens und Begegnens. Im Rahmen pädagogischer Angebote können Kinder und Jugendliche Landwirtschaft, Natur und die Kreisläufe unserer Bewirtschaftung unmittelbar erfahren. Dabei arbeiten wir unter anderem mit der Pädagogik des Montessori-Erdkinderplans und mit Waldorfschulen zusammen.
Unsere Produkte vermarkten wir direkt und regional. Neben dem Verkauf auf dem Wochenmarkt in St. Ingbert gehört auch unsere Wanderhütte zum Hof. Hier setzen wir den Gedanken „Farm to Table“ um und bringen biologische Lebensmittel direkt vom Hof auf den Teller.
66386 St. Ingbert
Das können Sie bei uns erleben:
- Einblicke in unseren ökologischen Gemüsebau und die Vielfalt von über 40 verschiedenen Kulturen
- Unsere mehr als 12 alten, samenfesten Tomatensorten
- Direktvermarktung auf dem Wochenmarkt in St. Ingbert: mittwochs 8–12 Uhr und samstags 7–12 Uhr
- Einblicke in die Kreislaufwirtschaft und die Verbindung von Gemüsebau und Tierhaltung
- Pädagogische Projekte und Lernerfahrungen für Kinder und Jugendliche rund um Landwirtschaft, Natur, Ernährung und deren Zusammenhänge
- Angebote und Projekte im pädagogischen Kontext des Montessori-Erdkinderplans
- Zusammenarbeit mit Waldorfschulen
- Landwirtschaft mit allen Sinnen erleben – vom Boden und der Aussaat bis zur Ernte und Verarbeitung
- Einkehr in unserer Wanderhütte mit hausgemachten Kuchen und selbst gekochtem Essen aus unseren hofeigenen Produkten
- Konzerte verschiedener Stilrichtungen nach vorheriger Ankündigung
Wanderhütte an Sonn- und Feiertagen während der Wandersaison geöffnet:
- Hausgemachte Kuchen
- Selbst gekochtes Essen aus hofeigenen Produkten
- Idyllischer Biergarten