Bachlauf im Mandelbachtal
Pressemitteilung der Tourismuszentrale Saarland

„Tatort Natur“ wirbt für mehr Rücksicht in Schutzgebieten

Neue Kampagne der Tourismus Zentrale Saarland setzt mit den SR-„Tatort“-Kommissaren Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov auf Humor und überraschende Impulse

Unter dem Motto „Welche Spuren willst du hinterlassen?“ startet die Tourismus Zentrale Saarland (TZS) die Kampagne „Tatort Natur“. Die im Rahmen des Interreg-Nordwesteuropa-Projekts MONA entwickelte Nudging-Kampagne soll für einen achtsamen und nachhaltigen Umgang mit der Natur sensibilisieren.

Immer mehr Menschen nutzen Natur- und Schutzgebiete für Freizeit- und Urlaubsaktivitäten. Damit können Belastungen für empfindliche Lebensräume einhergehen. „Tatort Natur“ greift drei zentrale Handlungsfelder auf: zurückgelassene Abfälle und die Verunreinigung der Natur, Lärm und die damit verbundene Störung von Brut- und Niststätten sowie das Verlassen ausgewiesener Wege und das Betreten geschützter Flächen.

Im Mittelpunkt der Kampagnenclips stehen die aus dem SR-„Tatort“ bekannten Schauspieler Daniel Sträßer und Vladimir Burlakov. Gemeinsam mit einem Ermittlungsteam nehmen sie als Kommissar ungewöhnliche Spuren und komplexe „Tatgeschehen“ in der Natur unter die Lupe. Die Clips vermitteln die Botschaften der Kampagne originell, humorvoll und klar – ohne erhobenen Zeigefinger.

„Mit ‚Tatort Natur‘ möchten wir Aufmerksamkeit für Verhaltensweisen schaffen, die auf den ersten Blick vielleicht harmlos erscheinen, für sensible Naturräume aber erhebliche Folgen haben können. Die Kampagne verbindet Humor mit einer klaren Botschaft und zeigt, dass bereits kleine, bewusste Entscheidungen dazu beitragen, Naturerlebnisse und wertvolle Lebensräume langfristig zu bewahren“, erklärt Birgit Grauvogel, Geschäftsführerin der Tourismus Zentrale Saarland.

Die Kampagnenclips werden auf der Videoplattform YouTube, der Website urlaub.saarland sowie über die Social-Media-Kanäle der Tourismus Zentrale Saarland auf Instagram, Facebook und YouTube veröffentlicht. Ergänzend machen Plakate und Freecards in Tourist-Informationen und an weiteren stark frequentierten Orten auf die Kampagne aufmerksam. Sie werben für einen achtsamen Umgang mit der Natur bei Freizeitaktivitäten und im Urlaub.

Gedreht wurden die Clips an mehreren Orten im Saarland: im Biotop Beeden, auf dem Kirkeler Felsenpfad sowie beim Saarländischen Rundfunk auf dem Halberg. 

Hintergrund: Was bedeutet Nudging im Naturschutz?

Der englische Begriff „Nudging“ bedeutet sinngemäß „anstupsen“. Gemeint ist eine Methode, die Menschen durch gezielte Impulse zu einem bewussteren und nachhaltigeren Verhalten anregen soll. Die persönliche Entscheidungsfreiheit bleibt dabei erhalten. Finanzielle Anreize oder Sanktionen kommen nicht zum Einsatz.

Das Interreg-Projekt MONA

Die Kampagne ist Teil eines Pilotprojekts innerhalb des Interreg-Nordwesteuropa-Projekts MONA. Die Tourismus Zentrale Saarland ist eine von elf beteiligten Partnerorganisationen aus Belgien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden. Ziel des Projekts ist es, nachhaltigen Tourismus in Naturschutzgebieten mit innovativen Ansätzen wie Nudging zu fördern.

Tatort Natur: Tatort Natur

 Für Interviewanfragen, Hintergrundinformationen oder weitere Mediendienstleistungen wenden Sie sich an die Pressestelle der Tourismus Zentrale Saarland (TZS): 

SUSANNE RENK | Pressereferentin |E-Mail: renk@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 16

SABINE CASPAR | Pressestelle| E-Mail: caspar@tz-s.de, Tel: +49 (0) 681 927 20 11

PRESSESERVICE: https://www.tourismuslotse.saarland/service/presse

Storchenhorst in Beeden

junge Störche bei der Beringung auf dem Horst in Beeden

junge Störche bei der Beringung auf dem Horst in Beeden