sie hat ihren Lebensraum schon im Namen

Sumpfdotterblume

Wissenschaftlicher Name: Caltha palustris

Die Sumpfdotterblume wird 10 – 60 cm hoch. Ihre Blätter sind herz- oder nierenförmig. Ihre Blüten sind kräftig gelb.

Sumpfdotterblume (gelb-blühende Pflanze)

Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume (gelb-blühende Pflanze)

Sumpfdotterblume

Sumpfdotterblume (gelb-blühende Pflanze)

Sumpfdotterblume

Blütezeit:

Manchmal können die kräftig gelben Blüten schon im März erscheinen. Je nach Standort kann die Art bis in den Juni blühen.

Schutzstatus/ Rote Liste Status:

Im Saarland verzeichnet die Art zwar Rückgänge, wird in der letzten Roten Liste aber noch als „ungefährdet“ geführt, während sie deutschlandweit auf die Vorwarnliste gerückt ist.

Lebensraum:

Die Sumpfdotterblume findet man in feuchten Wiesen, an Quellen, Bächen und Gräben. Auch in Auwäldern und Röhrichten kommt sie vor. Manchmal kann man sie auch am Rand von Mardellen finden.

Vorkommen im Bliesgau:

Im Bliesgau kann man ihr in allen Gemeinden begegnen, wenn man in den entsprechenden Lebensräumen unterwegs ist.

Gefährdung:

Gefährdet sind ihre Bestände durch Trockenlegung von Feuchtwiesen oder Begradigung und Verrohrung von Bächen und Gräben.

Wussten Sie schon?

Sie mag es nass und sumpfig. Aber nicht nur ihr deutscher Name weist darauf hin, auch „palustris“ bedeutet sumpfig, morastig oder moorig.

Viele bezeichnen sie zwar auch umgangssprachlich als „Butterblume“, aber mit „Butterblume“ werden - regional unterschiedlich - viele verschiedene Pflanzen vom Scharbockskraut über gelbe Hahnenfuß-Arten bis zum Löwenzahn bezeichnet.
Außer, dass sie gelb blühen, haben die Arten dann meistens nicht viel gemeinsam.

Früher wurde die Pflanze zum Färben von Butter oder die Knospen der Blüten als Kapernersatz genutzt. Die Sumpfdotterblume ist jedoch leicht giftig und wird daher heute nicht mehr verwendet.