ganz schön schmutzig…

Schmutzbecherling

Wissenschaftlicher Name: Bulgaria inquinans

Der Schmutzbecherling gehört zu den Schlauchpilzen (Ascomyzeten) und bildet becher- bis tellerförmige Fruchtkörper aus, die bis zu 3cm groß sein können. Die Jugendstadien sind eher braun und rundlicher, wohingegen ältere Exemplare dann tiefschwarz werden können und eher abgeflacht sind. Er besiedelt häufig relativ frisch gefällte Eichenstämme und tritt dabei dann auch in hoher Anzahl auf.

Schmutzbecherling

Schmutzbecherling

Beste Beobachtungszeit:

Tritt vor allem in der Zeit September bis November auf

Schutzstatus/ Rote Liste Status:

In der Roten Liste des Saarlandes als ungefährdet eingestuft

Lebensraum:

Oft Erstbesiedler von gefällten und noch nicht abtransportierten Bäumen; wächst vornehmlich auf Eichen, besiedelt sehr selten auch andere Laubholzarten

Vorkommen im Bliesgau:

Oft zahlreich in Eichenmischwäldern anzutreffen z.B. auch bei St. Ingbert

Wussten Sie schon?

Mit dem Schmutzbecherling kann man sogar Wolle färben. Den „Schmutz“ in seinem Namen verdankt er übrigens seinen Sporen, die auf den Baumstämmen den Eindruck einer verschmutzten Oberfläche hinterlassen. Auch die Finger werden schmutzig, wenn man die Fruchtschicht mit den Sporen berührt. Er zählt nicht zu den Speisepilzen.