Feldlerche
Wissenschaftlicher Name: Alauda arvensis
Die Feldlerche hat ein großes Verbreitungsgebiet das von Portugal bis Kamtschatka und von der Nordspitze Norwegens bis Nordafrika reicht. Sie ist etwas kleiner als ein Star und wiegt meist 30 – 45 g. Wenn sie sich im Frühjahr auf den Feldern aufhalten, sind sie am Boden meist nur dann zu sehen, wenn sie kurz auffliegen oder nach einem ihrer Singflüge wieder am Boden landen. Mit ihrem Gefieder in unterschiedlichen Brauntönen sind sie nämlich perfekt getarnt. Die Singflüge dienen der Reviermarkierung, dabei steigen die Männchen mit schnellen Flügelschlägen immer höher, teilweise kreisen sie dann über dem Revier, bevor sie langsam wieder hinab gleiten. Dabei singen sie durchgehend.
Die Feldlerche brütet am liebsten in niedriger, lückiger Vegetation, weshalb sie bei uns meist auf Äckern zu finden ist. Dort scharrt sie sich eine kleine Mulde, die sie mit pflanzlichem Material auskleidet. Gelege bestehen meist aus 2-6 Eiern und werden ca. 11 Tage bebrütet. Die Jungen verlassen das Nest nach 7-11 Tagen und sind nach 30 Tagen selbständig.
Die Nahrung der Feldlerche besteht im Winter hauptsächlich aus pflanzlichem Material, im Frühjahr und Sommer frisst sie vor allem kleine Insekten, Schnecken, Regenwürmer und Spinnen.