Gemeine Winterlibelle
Wissenschaftlicher Name: Sympecma fusca
Die Gemeine Winterlibelle ist eine ungewöhnliche Libelle, denn sie überwintert als ausgewachsenes Tier und nicht wie die meisten anderen Libellenarten als Larve.
Die aus den Eiablagen vom April/Mai stammenden Winterlibellen schlüpfen Mitte/Ende Juli und im August.
Die Tiere sitzen gut getarnt oft an vertikalen, bräunlichen Strukturen (hohe Grashalme) und fallen v.a. dann auf, wenn sie einem Nahrungsinsekt hinterher jagen oder durch den nahenden Naturfreund aufgescheucht werden. Wenn sie dann fliegen, sehen sie aus wie kleine fliegende Stäbchen. Sie sind nämlich sehr schlank und bräunlich oder beige gefärbt. Außerdem legen sie die Flügel beim sitzen immer eng an den Körper an, im Gegensatz zu anderen Arten der Familie der Teichjungfern zu der auch die Winterlibellen gehören. Manchmal lassen sie sich noch nicht einmal durch Annährung aufscheuchen, sondern krabbeln einfach auf die andere Blatt- oder Astseite.
Sie ist im Herbst bei Sonnenschein ab ca. 10°C aktiv und kann in den unterschiedlichsten Habitaten beobachtet werden.