kopfunter am Futterhaus

Kleiber

Wissenschaftlicher Name: Sitta europaea

Der Kleiber entstammt der Familie der Kleiber und wird ab und an auch als „Spechtmeise“ bezeichnet. Er ist oft quirlig wie eine Meise und läuft an Baumstämmen entlang und sucht dort hackend nach Insekten wie ein Specht. Aber er kann etwas, was Spechte nicht können: er läuft auch mit dem Kopf nach unten an Bäumen entlang!
Die Körperlänge des Kleibers entspricht in etwa der einer Kohlmeise. Sein Bauch ist hellbraun während sein Rücken blaugrau gefärbt ist. Er hat einen kräftigen, grauen Schnabel und einen schwarzen Augenstreifen.
Sein Name „Kleiber“ kommt davon, dass er bei Bruthöhlen und Nistkästen, die er nutzt, den Eingang mit Lehm so verkleinert, dass er hindurch schlüpfen kann, aber es Räubern so erschwert wird, an seine Brut zu gelangen.
Kleiber sind Standvögel und deshalb auch im Winter häufig zu beobachten. 

Kleiber

ein Kleiber auf einem Ast

ein Kleiber auf einem Ast

Kleiber

Kleiber auf einem Ast

Kleiber auf einem Ast

Kleiber

Kleiber auf einem Ast

Kleiber auf einem Ast

Beobachtungsmöglichkeiten:

im Winter auch gerne an Futterhäusern, aber eher am Siedlungsrand

Schutzstatus/ Rote Liste Status:

Er ist sowohl im Saarland, als auch deutschlandweit als ungefährdet eingestuft

Lebensraum:

Kleiber brüten gerne in Laubmischwäldern, aber auch in Parks und Gärten. Sie benutzen Asthöhlen, alte Spechthöhlen aber auch Nistkästen als Brutplatz.

Längere baumlose Strecken meidet er, deshalb ist er in Innenstädten seltener zu finden als z.B. in Waldrandnähe.

Vorkommen im Bliesgau:

im gesamten Biosphärenreservat, aber größere baumlose Bereiche werden gemieden, deshalb eher nicht in den Ortskernen und Innenstädten anzutreffen

Wussten Sie schon?

Größere Samen und Nüsse wie Eicheln oder ganze Erdnüsse bringt er zur nächsten Astgabel um sie dort mit seinem Schnabel besser bearbeiten zu können.