Die Maßnahmen mit dem höchsten Einsparpotenzial auf kommunaler Seite bildete in den letzten Jahren die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED.
In Kirkel ging die erste Umstellungsrunde von 750 Leuchten im Juli 2022 zu Ende. Mit einem Preis von rd. 440.000 € inkl. Montage liegt die Gemeinde deutlich unter der ursprünglichen Kostenschätzung von 654.000 €. Damit verbessert sich nochmals das Verhältnis von Kosten zur jährlichen Stromeinsparung von etwas weniger als 45.000 €. Die CO2-Einsparung beläuft sich auf über 66 t jährlich. Für eine zweite Umstellungsrunde mit 411 Leuchten stellte die Gemeinde Anfang März 2023 einen Förderantrag beim Projektträger ZUG. Die Maßnahme war inklusive Demontage und Montage auf etwa 175.000 € berechnet.
St. Ingbert hat in den Haushaltsplan 2023/24 1,02 Mio. € für die Umstellung der verbleibenden rd. 2.100 Leuchten eingestellt. Anhand der vorliegenden Zahlen aus der Bestandsaufnahme ist von einer jährlichen Einsparung von über 130.000 € auszugehen. Die Amortisationszeit wird rd. sieben Jahre betragen. Fehlende Mittel zur Durchführung der Maßnahme wurden in den Haushaltsplan 2025/26 aufgenommen, der Mitte April 2025 genehmigt wurde. Im Anschluss ist ein Förderantrag über ZUG geplant.
Die Gemeinde Mandelbachtal hatte bereits in den Haushalt 2021 440.000 € eingestellt, um die restlichen Teile der Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen. Konkret geht es um 650 Leuchten. Die Gemeinde konnte nach Zugang der entsprechenden Förderbescheide die Ausschreibung starten. Die Umstellung wurde 2025 abgeschlossen.
Die Gemeinde Kleinblittersdorf hat im Haushaltsplan 2021 400.000 € zur Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED eingestellt. Die Umstellung ist ebenfalls abgeschlossen.