Pressemeldung Biosphären-Rundschau, Barbara Hartmann

Das Biosphärenreservat Bliesgau macht Schule – Drei weiterführende Schulen sind die ersten Biosphärenschulen der Region

Für Kindertagesstätten und Grundschulen gibt es bereits zahlreiche Angebote des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau. So wie beispielsweise die Fortbildung BNE-Begleiter/innen im Elementarbereich, die Bliesgau-Bio-Brotbox-Aktion und die Schulbesuche „Zuhause im Biosphärenreservat“. Jetzt soll auch bei den älteren Schüler*innen Begeisterung für die Biosphäre Bliesgau geweckt werden.

Biosphaerenschule gelbgruen

Die Homburger Robert-Bosch-Schule, das Christian von Mannlich Gymnasium und die Gemeinschaftsschule Mandelbachtal sind die Pilotschulen im neuen Kooperationsprojekt „Biosphärenschulen“ des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau. Alle drei engagieren sich schon länger in Sachen Nachhaltigkeit: Sie sind EWAplus Schulen( ein Programm für ökologische und gesunde Schulen im Saarpfalz-Kreis), alle sind Stammgäste im Ökologischen Schullandheim Spohns Haus. Die Gemeinschaftsschule Mandelbachtal hält Hühner und Bienen, Christian von Mannlich ist UNESCO-Projektschule und die Robert-Bosch-Schule verbindet Kunst mit Nachhaltigkeit. Die Biosphärenschulen werden wichtige Lernorte für nachhaltige Entwicklung sein, grundlegende Informationen über das Biosphärenreservat vermitteln, regionale Akteure in den Schulalltag einbeziehen und nachhaltige Erlebnisse ermöglichen.

Nachhaltiges Handeln im regionalen und globalen Zusammenhang kennenlernen

Die Schüler sollen Ansätze für ein nachhaltigeres Handeln im Alltag kennenlernen.In der Praxis kann das wie folgt aussehen: Faire und /oder biologische Verpflegung mit regionalen Produkten, ein naturnahes Schulumfeld, Schulgarten, Ressourcenschonung, faire Beschaffung, Klimaschutzmaßnahmen, direkte Beteiligung von Schülern an Entscheidungen. Das Biosphärenreservat, die Region, ihre Geschichte und Kultur sowie regionale und örtlichen Besonderheiten werden als Basis für Lerninhalte genutzt. Wo immer es thematisch möglich ist, werden globale Bezüge hergestellt. Kenntnisse über Natur und Landschaft im unmittelbaren Umfeld der Schule werden vermittelt und in Bezug mit weltweiten Herausforderungen wie Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Armut und Hunger gesetzt. Der Biosphärenzweckverband Bliesgau will im Pilotjahr 2020 Erfahrungen sammeln, um danach weiterzuarbeiten und neue Biosphärenschulen, auszeichnen zu können.   Weitere Informationen zum Projekt „Biosphärenschulen“ gibt es bei Stefanie Lagaly vom Biosphärenzweckverband Bliesgau (Tel: 06842-9600913, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

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