Pressemeldungen 2012
ErzieherInnen bitte melden: Neue Fortbildung „BNE-BegleiterInnen“ startet
Ab August beginnt eine neue Fortbildungsreihe für Erzieherinnen im Biosphärenreservat Bliesgau. Interessierte können sich ab jetzt anmelden!
Nach erfolgreicher erster Runde bietet der Biosphärenzweckverband Bliesgau gemeinsam mit dem saarländischen Umweltministerium zum zweiten Mal eine Fortbildung zur Bildung für nachhaltige Entwicklung im Biosphärenreservat Bliesgau an.
In den Kindertagesstätten des Bliesgau spielt die Zukunft!
Wo gibt es im Bliesgau Zauneidechsen? – Helfen Sie mit diese Frage zu beantworten
Zu den Aufgaben eines UNESCO-Biosphärenreservats gehört unter anderem auch die Überwachung (Monitoring) der biologischen Vielfalt. Bei einigen Arten ist ein Monitoring der Bestände schon aufgrund rechtlicher Vorgaben geboten. Aber natürlich gibt es auch andere Arten, deren Verbreitung und Populationsgrößen von wissenschaftlichem Interesse sind und die über die bereits bestehenden Aktivitäten und Untersuchungen nicht abgedeckt werden können.
Männliche Zauneidechse (Bildautor: Rainer Ulrich)
Dem Hirschkäfer auf der Spur
Die mächtigen Käfer, deren Männchen das typische "Geweih" tragen, sind in Deutschland vom Aussterben bedroht. Die größten Käfer Mitteleuropas können bis zu acht Jahren alt werden, verbringen allerdings den Großteil ihres Lebens als Larve oder Puppe unter der Erde.
"Den Hirschkäfer kennt jeder, leider häufig nur dem Namen nach", begründete das Kuratorium um das Braunschweiger Julius Köhn-Institut in Berling seine Entscheidung, diese Art zum Insekt des Jahres 2012 zu küren. Mit der Ernennung soll auf das lange Leben und die Schönheit der mittlerweile sehr seltenden Käfer hingewiesen werden .
Was als "Geweih" bezeichnet wird, sind die bis zu drei Zentimeter langen Oberkiefer der Männchen. Sie dienen nicht zur Nahrungsaufnahme, sondern zu imposanten Rivalenkämpfen während der Paarungszeit. Das Weibchen ist kleiner, höchstens fünf Zentimeter lang, aber trotz kürzerer Oberkiefer eindeutig als Hirschkäfer erkennbar.
Der Lebensraum des Hirschkäfers sind naturnahe Wälder, insbesondere solche mit morschen Eichenstümpfen. Der Hirschkäfer gehört zu den Urwald-Reliktarten. Die naturnahe Waldwirtschaft und die Einrichtung von Waldschutzgebieten ohne forstliche Nutzung (z.B. Kernzonen im Biosphärenreservat) fördert daher den Erhalt und die Entwicklunfg der Hirschkäferpopulation im Saarland.
Um mehr über die tatsächliche Verbreitung des Hirschkäfers im Saarland zu erfahren, rufen der SaarForst Landesbetrieb, das Zentrum für Biodokumentation, der NABU Saarland und der BUND Saar daher auf, Beobachtungen des Hirschkäfers zu melden.
Ihre Meldungen können Sie per Email an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. richten.
Näheres zur Aktion und zur Art finden Sie in diesem Flyer oder auf den Seiten von Saarforst. Dort haben Sie auch die Möglichkeit Ihre Beobachtungen direkt online zu melden: Meldung von Beobachtungen
Sensationeller Wildbienenfund im Biosphärenreservat
Aufruf zur Mitarbeit – Suche nach auffälligen Nestern
Bei Schmetterlingserfassungen im Bliesgau gelang den beiden Delattinia-Mitgliedern Maren Bergmann und Rainer Ulrich ein sensationeller Fund: Sie entdeckten eine Wildbienenart, die in Mitteleuropa nur noch an sechs Stellen vorkommt. Es handelt sich um die vom Aussterben bedrohte „Schwarze Mörtelbiene“. Mit 90 nachgewiesenen Nestern ist diese Population im zentralen Bliesgau ungewöhnlich groß – und somit europaweit bedeutend. Das neu entdeckte Vorkommen im Bliesgau ist der nördlichste Fundort der Art weltweit. In Deutschland gibt es die Mörtelbiene sonst nur noch in Baden-Württemberg.
Die weiblichen Mörtelbienen schillern wunderschön metallisch. Wenn in den Mörtelklumpen Löcher zu sehen sind, wurde ein Nest aus dem Vorjahr nochmals zum Bauen benutzt.(Bildautor: Rainer Ulrich)
Gesucht: alte und gefährdete Nutztierrassen im Biosphärenreservat Bliesgau
Können Produkte von alten und gefährdeten Nutztierrassen mit einem Mehrwert vermarktet werden? Auf welchen Flächen können sie gehalten werden? Und sind diese Rassen vielleicht für Touristen von besonderem Interesse? Diese und ähnliche Fragen will die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) im Rahmen ihres neuen Projekts „Tiergenetische Ressourcen in Biosphärenreservaten in Deutschland“ klären - auch die Landwirte im Bliesgau sind zur Beteiligung aufgerufen.
Ein Jahr im Dienst der Biosphäre – Freiwilliges ökologisches Jahr im Bliesgau
Das Freiwillige ökologische Jahr (kurz: FÖJ) ist eine tolle Möglichkeit für junge Erwachsene, nach der Schule erste Berufserfahrungen im Arbeitsfeld Natur- und Umweltschutz zu sammeln. Eine von 29 FÖJ-Einsatzstellen im Saarland ist die Verwaltungsstelle des Biosphärenreservates Bliesgau in Blieskastel. Seit September sind hier gleich zwei junge Männer tätig.
Im Dienst der Biosphäre: Christian Päßler (links) und Lukas Wilbert (rechts)
Freiwillige gesucht: Baumpflanzaktion im Stadtwald Blieskastel
Auch in diesem Jahr haben engagierte Freiwillige und Schulen wieder die Möglichkeit im Blieskasteler Stadtwald Bäume zu pflanzen und so einen Beitrag in Sachen Umweltschutz zu leisten. Am 23. März findet hierfür eine Baumpflanzaktion für interessierte Schulklassen und am 24. März für alle interessierten Freiwilligen statt.
Orchideenland und Savoir-vivre – das Biosphärenreservat Bliesgau ist das 20. Fahrtziel Natur
Um mit den Themen nachhaltige Mobilität und Natururlaub bundesweit Akzente zu setzen, hat das Biosphärenreservat Bliesgau im vergangenen Sommer seine Bewerbung als „Fahrtziel Natur“ bei der Deutschen Bahn eingereicht - mit Erfolg, wie Mitte Januar bekannt wurde.
(Blieskastel/Berlin, 26. Januar 2012) „Zum neuen Jahr bietet Fahrtziel Natur – die Kooperation von BUND, NABU, VCD und DB – ein weiteres attraktives Schutzgebiet zum Entdecken: den Bliesgau. Das Biosphärenreservat im Südosten des Saarlandes besticht mit artenreichen Orchideenwiesen, wertvollen Buchenwäldern und einer eindrucksvollen Auenlandschaft“, so verkündete die DB die Aufnahme des Bliesgaus in die Kooperation Fahrtziel Natur.
Vergaberat für Partner-Initiative gegründet
Am Mittwoch, 18. Januar fand im Hubertushof in Niederwürzbach die konstituierende Sitzung des Vergaberates „Partner Biosphärenreservat Bliesgau“ statt. Das neue Gremium steuert die Partner-Initiative. 
Mitglieder des Vergaberates bei Familie Born: v. l. Alexander Born, Walter Kemkes, Christel Born, Wolfgang Henn, Birgit Grauvogel, Christoph Hassel, Doris Gaa, Ulrich Heintz, Olaf Kühne, Stephan Stichertz, Lenelis Kruse-Graumann, Katharina Weiskopf. (Bildautor: Brigitte Flaus)
Erzieherinnen sind BNE-Begleiterinnen im Elementarbereich
Am Freitag, den 13. Januar 2012 wurden 23 Erzieherinnen vom Verbandsvorsteher des Biosphärenzweckverbandes als „BNE-Begleiterinnen im Elementarbereich“ ausgezeichnet.In den Kindertagesstätten des Biosphärenreservates Bliesgau spielt, im wahrsten Sinne des Wortes, die Zukunft der Region. In wenigen Jahren sind es diese Kinder, die die Region gestalten und Verantwortung für die Entwicklung ihrer Heimat vor dem Hintergrund der komplexen und ständig wachsenden globalen Herausforderungen, wie beispielsweise dem Klimawandel, übernehmen werden.
Bliesgau-Veranstaltungskalender 2012 erschienen
Auch im Jahr 2012 gibt es im Biosphärenreservat Bliesgau wieder zahlreiche Veranstaltungen, dank derer man den Bliesgau, seine Natur und Landschaft, aber auch seine Menschen und seine Kultur, kennenlernen kann. 250 dieser Veranstaltungen fasst der neue „Bliesgau-Veranstaltungskalender 2012“ zusammen.
Besonders originell: Natur- und Landschaftsführer Hannes Ballhorn bietet Wanderungen in Begleitung von Eseln an. (Bildautor: Hannes Ballhorn)


